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Prepaid
Der Begriff Prepaid kommt aus dem englischen und bedeutet im Mobilfunk, dass der Mobilfunknutzer erst bezahlen muss, um dann telefonieren zu können.
Erst bezahlen ist allerdings nicht vollkommen richtig, denn der Mobilfunknutzer zahlt Geld auf ein Guthaben-Konto ein und von diesem werden die Kosten für das Gespräch gleich abgezogen.
Dieses Vorgehen führt, im Gegensatz zu Postpaid, dazu, dass der Mobilfunknutzer einen besseren überblick über die bisher entstandenen Kosten hat.
Die meisten Mobilfunk-Discounter arbeiten im Prepaid-Verfahren und das Guthaben-Konto ist meistens schon mit einem Start-Guthaben, in der Regel 10,- EUR, gefüllt.
Sie können daher, nach Erhalt der SIM-Karte, schon sofort lostelefonieren.
Eine erneute Aufladung erfolgt üblicherweise über das Internet. Jeder Betreiber bietet einen privaten Bereich (mit LogIn) an.
Hier kann das Guthaben wieder aufgeladen werden. Die Guthabenaufladung kann auch automatisiert erfolgen. Die Vorgehensweise hierfür ist wie folgt:
Sie legen einen bestimmten Geld-Betrag fest, z.B. 20,- EUR. Dieser Geld-Betrag wird immer, wenn sich Ihr Guthaben dem Ende neigt, automatisch auf Ihr Guthabenkonto drauf gebucht.
Bei einigen Anbietern, vor allem im E-Plus Netz, kann das Guthaben verfallen. Dies bedeutet, dass das Guthaben bei nicht Verwendung
nach einem halben Jahr bis einem Jahr gelöscht wird.
Der Verlust des Guthabens kann normalerweise durch eine erneute Guthaben-Aufladung verhindert werden.
Allerdings ist diese sehr gängige Praxis mittlerweile per Gerichtsurteil bei O2 verboten. Gerichtsverfahren mit den anderen drei
Netzbetreibern laufen zurzeit.
Ein Anbieter bei dem das Guthaben jetzt schon nicht verfällt ist: callmobile.
Vorteile von Prepaid gegenüber Postpaid:
- Prepaid ermöglicht eine einfache und immer aktuelle Übersicht über die aktuell angelaufenen Telefonkosten.
- Finanzielle Überraschungen am Monatsende, wie bei Postpaid, kommen daher nicht vor.
- Bei den Prepaid-Anbietern blau, callmobile, simply und simyo müssen keine Guthabenkarten gekauft werden.
- Die Sperrung der Nummern beim Prepaid-Anbieter callmobile ist u.a. auch ein sehr guter Schutz vor hohen Kosten durch Mobilfunk bei Jugendlichen. Von daher ist callmobile auch Eltern zu Empfehlen, die ihrem Kind ein Handy kaufen wollen.
- Bestellung ohne Schufa-Auskunft ist bei blau, callmobile und simyo möglich.
- Bei dem Prepaid-Anbieter callmobile sind die teuren 0900- und 0190-Nummern zu Beginn gesperrt. Bei Bedarf können sie mit einem Mausklick im Internet wieder entsperrt werden.
- Neues Guthaben kann bequem per Bankeinzug über das Internet aufgeladen werden.
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