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Postpaid
Der Begriff Postpaid stammt aus dem englischen und bedeutet so viel wie "später bezahlen". Auf den Mobilfunk-Sektor bezogen steht Postpaid
für erst telefonieren und später bezahlen. Bei Postpaid erhält der Nutzer einmal im Monat eine Auflistung seiner getätigten Telefonate und der dazugehörigen Verbindungsentgelte.
Postpaid ist daher eher schlecht, wenn der Nutzer kein Gefühl für die anfallenden Kosten hat. Wer die Kosten nicht im Blick behält, kann so am Monatsende eine böse Überraschung erleben.
Allerdings ist Postpaid auch sehr praktisch, da das Geld vom Konto abgebucht wird und der Nutzer sich keine Sorgen um mögliches, fehlendes Guthaben machen muss.
Eltern sollten Ihren Kindern auf jedenfalls immer eine Prepaid-Karte geben. Sie können ihnen dann jeden Monat einen festen Betrag zum
telefonieren auf das Guthabenkonto buchen und wenn das Geld weg ist, dann muss das Kind halt bis zum Monatsende warten.
Ein Anbieter der sich hier besonders dem Jugendschutz verschrieben hat ist callmobile.
Bei callmobile sind Auslandsgespräche und Sonderrufnummern
(0900, 0190, etc.) am Anfang gesperrt. Diese Beiden müssen erst im privaten Nutzerbereich aktiviert werden. Eltern können diese Nummern
deaktiviert lassen und verhindern so, dass das Kind teure Hotlines anruft.
Alle Mobilfunkverträge, bei denen ein neues Handy dazugegeben wird, sind in der Regel Postpaid-Verträge.
Postpaid-Verträge haben in diesem Fall auch eine Laufzeit, meistens 24 Monate. Diese Kundenbindung dient als Sicherheit,
damit der Neukunde nicht gleich wieder mit dem subventionierten Handy abhaut. Die hier aufgelisteten Discounter klarmobil und simply haben keine Vertragsbindung.
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